Michael Lucan


1997, Arbeit im Büro (‚Studio Mondstraße‚)

Nach langen Jahren als Zeitsoldat (seit 1981, Offizierslaufbahn, zuletzt in der Fern­melde­kom­pan­ie 760 in München) – während dieser Zeit ein paar Jahre (1986 bis Mitte 1989) als Pressefotograf in gelegentlicher Nebentätigkeit unterwegs – war ich nach einer Übergangszeit als Dozent (u.a. Unix, 1992/1993), Tontechniker (Filmproduktion, 1993/94) und dann zunächst freiberuflich als Redakteur im EDV-Bereich tätig.
Später habe ich dann fast ein Jahrzehnt – bis ins Jahr 2009 – als fest angestellter Software-Entwickler (Lotus-Domino-Datenbanken u. Ähnliches) gearbeitet.

Hörfunk

1997, Studiokeller (Pariser Straße)
September 2005, Sendestudio

Schon seit 1986 habe ich mitgearbeitet bei LORA München. Zunächst nur eine Initiative, die einen Radiosender abseits der Mainstream-Medien aufbauen wollte, und die das auch geschafft hat. Seit 1993 war ich also auch als Tontechniker, Moderator/Sprecher und/oder Redakteur in unserem Sender aktiv. Dies in unterschiedlichem Umfang Beispiele hier, seit dem Jahr 2016 habe ich mit LORA nichts mehr zu tun.

Bild-Journalist

Fototermin Eröffnungsfahrt der Tram-Linie 16 am 10.12.2011
Foto: Matthias Zarmitz

Und im Rahmen dieser auch journalistischen Nebentätigkeit habe ich im Jahr 2005 (wieder) begonnen, bei Presseterminen nicht nur Tonaufnahmen zu machen, sondern auch Fotos. Seit dem 8. Januar 2010 bin ich als Bild-Journalist (anfangs auch als Webdesigner) selbstständig (bzw. freiberuflich) tätig.

Musik

1986: Univox Jazzman JM115 (oben) und ein Yamaha-CP25-E-Piano

Mit einem Lötkolben und ein paar Grundkenntnissen in Elektronik konnte ich in der WG in München-Neuhausen, in der ich mir 1983 ein Zimmer nahm, die dort von einem vorherigen Bewohner zurückgelassene Dr.-Böhm-Orgel reparieren, die nur noch brummte. Es ging lediglich darum, die lose im Gerät herunterhängenden Tonleitungen am internen Verstärker-Eingang wieder festzulöten – an die richtige Stelle.
Und dann … fing ich an mit Hilfe meiner Schul-Musikbücher, die ich bei nächster Gelegenheit vom heimischen Dachboden nach München holte, mir in meiner Freizeit das Spielen auf der Orgel anzueignen. Das war am Anfang recht holperig, aber nach einiger Zeit war ich zufrieden und fand Spaß daran, meine eigene Musik zu machen. Das Spielen nach Noten – bis heute beherrsche ich das nur begrenzt – lag mir nicht. Oder: ich hatte keine Lust, hier wirklich ausreichend zu üben bzw. daran zu arbeiten. Aber von 1986 bis 1988 und dann wieder ab etwa 1990 für ein paar Jahr habe ich viel (eigene) Musik gemacht, gelegentlich auch mit anderen Leuten gespielt. Je nach der Zeit, die neben Dienst bzw. Job und Beziehungen zur Verfügung stand. Also immer mal wieder für eine gewisse Zeit. Wieder von 2000 bis 2004 und jetzt – seit etwa Oktober 2019 wieder. Mehr darüber hier.