24.08.1994: Honeckers Lebenselixier (ein DDR-Vermächtnis)

“Das war mein Lebensexil” ist der Titel einer CD, die im Jahr 1994 bei Nebelhorn Musik in Berlin erschienen ist. Eine CD, auf der der ehemalige Staatsratsvorsitzende und Generalsekretär der SED Erich-Honecker aus seinem Leben erzählt.
Bereits 1993 war ein (sogenannter) Gedicht-Band mit 10 Gedichten von Erich Honecker erschienen (Untertitel: “Tiefe Eindrücke und andere Gedichte”). In der Reihe “Vergessene Autoren der Moderne”, Ausgabe 17, herausgegeben von Hans Wald. Von der Zeit im April 1993 – heute auf Zeit online nachzulesen – ironisch als “Kleine literarische Sensation” und als “Überraschung der poetischen Art” in dem “Schlamassel der Deutschen Einigung” entgegengenommen.

Noch bevor das Neue Deutschland (“Zu Risiken und Nebenwirkungen …”, 15.10.1994)- und viel später der Spiegel (“Honecker lebt!”, 3.07.1995) – über die Erich-Honecker-CD berichteten, lief mein Beitrag darüber und über den Gedichtband am 24.08.1994 im Sommerprogramm von LORA München. Es war der erste Sommer dieses Senders, und man hatte entschieden im LORA-Magazin ein Sommer- und Ferienprogramm “mit viel Musik und weniger Wort als sonst” anzubieten.

Meine Sendung vom 24.08.1994 erfüllte diese Vorgabe ganz genau, denn neben kurzen Nachrichten und Veranstaltungshinweisen gab es nur diesen einen redaktionellen Beitrag mit einer Länge von immerhin gut 12 Minuten.

Die Mitschnitt-Cassette von damals bekam ich gestern Abend in die Hand. Die digitale Kopie des Beitrags war schnell gemacht:


 

Author: Michael Lucan

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